Samstag, 11. März 2017

STRESS UND ANSPANNUNG – 5 WEGE AUS DER FALLE



Stephanie Merges-Wimmer


von Stephanie Merges-Wimmer | Dein Weg zu Dir, Resilienz, TimeWaver

Stress und Anspannung – 5 Wege aus der Falle

Dem Stress entfliehen: Lässt Zusammenhänge und Hintergründe erkennen, zeigt Perspektiven auf und führt wieder in die eigene Mitte der Ausgeglichenheit. In Einklang leben mit uns und unseren Aufgaben.

Resilienz heißt, in seiner Mitte sein und sicher aufrecht stehen.
aufrecht
aufrecht – zentriert aus der Mitte leben
Verlieren wir unsere Mitte, kommen wir leicht ins Wanken. Wenn wir ins Wanken kommen, verlieren wir den Halt und wir versuchen automatisch dagegen zu steuern. Das wiederum erzeugt Anspannung und auf längere Dauer Verspannung. Psychisch gesehen bedeutet es Stress. Körperlich gesehen wird der Energiefluss eingeschränkt und bestimmte Bereiche werden unterversorgt. Die Aufmerksamkeit wird eingeschränkt. Die Kreativität geht verloren. Das Herz gerät aus dem Takt. Wir werden langsamer, müde und angeschlagen.

Kurze Pausen einlegen
Um diesem Kreislauf zu entgehen ist es sicherlich sinnvoll immer mal wieder kurze Pausen einzulegen, tief durchzuatmen und loszulassen. Der Geist kann wieder zur Ruhe kommen. Verbinden wir das mit ein paar Lockerungsübungen und einer kurzen Meditation, gelingt es uns, wieder mehr aus unserer Mitte heraus zu agieren.

Einen neuen Blickwinkel einnehmen
Richtungswechsel
Wenn wir wollen, dass sich die Umstände in unserem Leben in eine gute Richtung hin entwickeln, so geht das nur, indem wir unsere
Richtungswechsel
Richtungswechsel
innere Einstellung und die gewohnten Verhaltensweisen ändern. Unser bisheriges Verhalten hat uns bis hierher gebracht. Wenn wir weiter kommen wollen, werden wir nicht umhin kommen, uns zusätzlich etwas einfallen zu lassen.

Aus der Routine ausbrechen – dem Stress entfliehen
Das erzeugt Druck, meinen Sie? Tatsache ist, dass der Druck durch die Routine entstanden ist, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Damit haben Sie Ihre Fähigkeiten eingeschränkt. Diese sind aber da. Sie warten von Ihnen genutzt zu werden. Wenn Sie nach innen spüren, können Sie das fühlen. Es fühlt sich an wie Unzufriedenheit. Viele versuchen dieses Gefühl durch unterschiedliche „Abenteuer“ zu befriedigen. Doch es wird auf diese Weise nicht gelingen. Die ungenutzten Ressourcen wollen ihren Beitrag an der Gesamtentwicklung leisten. Dürfen sie es, so tragen sie zum Heilsein, zum Erfolg in unserem Leben bei.

Wie also kommen wir an diese Potenziale heran?
Kognitiv kann hier ein guter Coach viel bewirken. Dieser hilft zu reflektieren und uns aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Er agiert als Spiegel und als Wegbegleiter.
Psychisch hilft uns eine Reise in unsere Innenwelt, denn dort liegen die Schätze und Werkzeuge. Hier können wir das eigentliche Abenteuer der Selbstentdeckung erleben.
Körperlich hilft uns Entspannung, Meditation, Ruhe, Bewegung und eine gesunde Ernährung.Stress

Wieder in die Mitte kommen
heißt auch ganz bei sich zu sein und offen nach außen zu blicken. Damit können wir auf Anforderungen, die von außen kommen, adäquat reagieren. Aus Di-Stress wird Eu-Stress und das Leben macht wieder Spaß.

Stephanie Merges-Wimmer

Lesetipps:

Einführung
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Teil 5
http://nutze-deine-potenziale.de/stress-und-anspannung-5-wege-aus-der-falle/#













Stephanie Merges-Wimmer
Heilpraktikerin, Menal-Coach, Therapeutin, Spirituelle Heilerin
Für alle psychosomatischen Belange

Gutlersberg 7
84359 Simbach am Inn
Tel.: +49 8574 – 912577
Fax: +49 8574 – 912579

Profil bei Xing:
Stephanie Merges-Wimmer

Freitag, 2. Dezember 2011

Der Adler, der nicht fliegen wollte


Zeichnung und Foto: Ulla Witry


Liebe Leserin, lieber Leser,
möglicherweise haben Sie schon einmal von dem Adler gerhört, der nicht fliegen wollte: in einem Seminar, in Ihrer Ausbildung, vielleicht erzählen Sie selbst diese Geschichte  bei Gelegenheit Ihrem Publikum.

Gefühlt ist es so als ob (fast) jeder  Mensch diese Geschichte kennt – weil sie uns bewegt, hat sie sich rasch über die modernen Medien verbreitet.

Der Inhalt ist schnell erzählt: Ein Bauer ging eines Tages in den Wald, um einen Vogel zu fangen. Dort erwischte er einen jungen Adler und steckte ihn zu seinen Hühnern. Auf dem Bauernhof wurde er ernährt und sozialisiert wie das vorhandene Federvieh.

Nach fünf Jahren traf ein naturkundlicher Mann auf den Besitzer des Bauernhofes, der ihm sein Anwesen zeigte. Bei diesem Rundgang entdeckte der Vogelkundler den Adler und es entbrannte eine Diskussion darüber, ob der Adler noch eine Adler sein – weil er das Herz eines Adler hat – oder ob er nun ein Huhn sei – weil er als Huhn sozialisiert wurde.

Ein Realitätscheck sollte die Wahrheit ans Licht bringen. Was meinen Sie? Ist aus dem Adler ein Huhn geworden? Oder ist er ein Adler geblieben? Und wie kann der Beweis geführt werden?

Hier finden Sie die Lösung.

Wie Sie wissen oder sich denken können, geht es in dieser Geschichte nicht in erster Linie um das Wesen der Vögel.

Der Afrikaner James Aggrey, der Autor dieser Story, hat sie geschrieben, um seine Mitmenschen zu motivieren:

„Völker Afrikas! Wir sind nach dem Ebenbild Gottes geschaffen, aber Menschen haben uns beigebracht, wie Hühner zu denken und noch denken wir, wir seien wirklich Hühner. Aber wir sind Adler. Darum breitet Eure Schwingen aus und fliegt! Und seid niemals zufrieden mit den hingeworfenen Körnern."

James Aggrey wurde am 18. Oktober 1875 in Anamabu/Goldküste, dem heutigen Ghana/West-Afrika, geboren. *)

Ich wünsche Ihnen, dass Sie Ihren Spass am Fliegen entdecken.

Herzliche Grüsse
Ihre
Lilli Cremer-Altgeld

PS Mailen Sie mir Ihre Fragen, Antworten und Anregungen: lillicremeraltgeld@t-online.de


Kontakt:
Lilli Cremer-Altgeld


Mobil 0049 (0) 1575 5167 001

*) Er ging in die USA und studierte am Livingstone College: Chemie, Physik, Logik, Wirtschaft und Politik. 1912 erhielt er den Doktortitel in Theologie, 1914 folgte der Doktortitel in Osteopathie. Danach arbeitete er für eine Gemeinde in North Carolina. Später zog es ihn wieder an die Universität – er studierte Soziologie, Psychologie und die Japanische Sprache. Durch Forschungsreisen, die er in Afrika unternahm, wurde er auch führenden Persönlichkeiten der Politik bekannt und soll sie nachhaltig beeinflusst haben – so z.B. Kwame Nkrumah, der zum ersten Präsidenten des unabhängigen Staates Ghana wurde. James Aggrey starb am 30. Juli 1927 in einem Krankenhaus in Harlem, New York City/USA.





Foto: Saskia-Marjanna Schulz